* Rock, Dub und Reggae *

Spatzenlied

*
Der deutsche Spatz ich sage dir
du kannst ihn nicht besiegen.

Er rückt jetzt vor in jedes Land,
doch du kannst ihn nicht kriegen.

Am blauen Äther siehst du ihn,
kein and´rer kann so fliegen.

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

Den Schnabel stolz empor gereckt,
die Feinde am Boden liegen.

Und stirbt er auch den Heldentod,
und fressen ihn die Fliegen.

Die neue Brut schon ausgeschlüpft
der Kampf wird nie versiegen.

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

Der Weißkopfadler bombenschwer
spreizt stolz noch sein Gefieder.

Der Richtspatz hat ihn im Visier,
gleich stürzt er brennend nieder.

So frech wird wohl kein Feind mehr sein,
das wagt wohl keiner wieder.

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

Der Stuka - Spatz das Ziel erfasst,
die Katze ist verloren.

Der Schnabel stößt ihr in das Fell
und reißt ihr ab die Ohren.

Der Kater sträubt das Fell und flieht,
doch wird man ihn durchbohren.

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

Der Kranich steht im Grase rum,
betrachtet sich das Treiben.

Er wiegt den Kopf, dann macht es "BUM"
dort wird er liegen bleiben.

Wer nicht den Schwur uns Spatzen gibt,
den werden wir vertreiben!

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

Wehe dir, wehe dir,
steht der deutsche Spatz vor deiner Tür.

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Maria Juana
*


Maria Juana, lebst zwischen der Zeit
Maria Juana, weiß nicht mehr Bescheid.
Maria Juana, was soll ich nur machen,
Maria Juana - ich kann nicht mehr lachen!

Maria verruchte, von allen verfluchte
Kannst du mir sagen, wie kannst du's ertragen?
Maria verruchte, von allen verfluchte - Maria???

Gestern, die Zeit. Ich lag wie in Eisen.
Heute die Zukunft, komm lass uns verreisen!
Wahrheit und Lüge, wer kann es noch trennen?
Im Leben verleben, vorm Leben wegrennen.

Vom Glauben verlassen, soll ich nur noch hassen, Maria?
Hilf mir!

Reich mir die Hände, im Tanz ich mich fände!
Küsse und herz' mich, verliere den Schmerz ich!
Dein Reigen mir zeigen, die Welt mir zu eigen.
Engel geboren, in Wolken verloren
Dämonen gerufen, mit Liebe sie schufen: Hoffnung!
Tanz tanz tanz tanz...

Reich mir die Hände, im Tanz ich mich fände!
Küsse und herz' mich, verliere den Schmerz ich!
Hab' Steine beweint, im Gras mich vereint
Mit Wolken gerungen, dem Wind vorgesungen.
Dämonen gerufen, aus Trauer sie schufen: Lüge!
Tanz tanz tanz tanz...


Gestern, die Zeit. Ich lag wie in Eisen.
Heute die Zukunft, komm lass uns verreisen!
Wahrheit und Lüge, wer kann es noch trennen?
Im Leben verleben, vorm Leben wegrennen.

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Teddys Geburtstag
*

Wenn... wenn... wenn...
Wenn Teddy Geburtstag hat, backe ich ihm Kuchen.

Backe backe Kuchen, backe backe Kuchen...

wenn... wenn...

"Hallo Affe Bimbo, hey komm rein..."
"Das ist ein blauer Affe, der ist blau!"
"Das ist sein Fell, der ist überall so blau,
das ist nur sein Fell, Mann!"
"Bär! Nimm die Schnautze aus dem Kuchen, Bär!"
"Ey, ey Jungs, ich glaub', ich glaub' da draußen kommt Püppi...
Püppi, Püppi, Püppi kommt da Püppi uhu..."

Wenn... wenn...
Wenn Teddy Geburtstag hat, backe ich ihm Kuchen.

wenn... wenn...

"Jungs! Barbie-Alarm, den Kuchen weg!
Die ist doch made in China, ihr wisst schon wo! Hä hä!"
"O guten Tag kleine Barbie, guten Tag, komm doch rein -
guten Tag Barbie - hihihi!" ("Hallo!")
Hahahahihihuhu

wenn... wenn...
Wenn Teddy Geburtstag hat, backe ich ihm Kuchen.
wenn... wenn... wenn...

(Räuper) "Danke danke Püppi äh- Kuchen ist schon alle -
auf- aufgefressen alles schon, (Räuper) äh höhö tut mir leid 
Hihihihihi"

 

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Wald Dub
*


Ich, ich glaub'
ich krieg' die Tollwut
und du weißt, dass geht sehr schnell!

Kleiner Fuchs im dunklen Wald
sag' mir doch wie du es machst,
dass du dort in deinem Bau
immer eine Füchsin hast.

Lauf' nicht durch den Wald,
der Jäger findet dich!

Folge deiner Nase,
sie läßt dich nie im Stich.

Wou wowowau Foxylady

 Ich, ich glaub'
ich krieg' die Tollwut

Liegt sie da im weichen Fell
draußen ist es bitter kalt
ich hab' Lust herumzutolln
was man braucht im dichten Wald.

Herr Fuchs du bist mein Lehrer!

Herr Fuchs du bist mein Lehrer,
zeige mir doch wie du es machst.

Wou wowowau Foxylady

Lauf' nicht durch den Wald,
der Jäger findet dich!

Folge deiner Nase,
sie läßt dich nie im Stich.

Foxylady Wou wowowau

Ich, ich glaub'
ich krieg' die Tollwut!

(Kicher)

 

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Mondlicht Dub
*


Da sagt der Vollmond:
"Ich lieb' den Fuchs"

Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Der goldene Mond lügt dich an
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
wie der Mond dich belügen kann!

Ich weiß genau, denn ich kenne ihn gut,
er war mein Freund in mancher Nacht!
Doch ich sage:
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf.

Ich weiß genau....
Kleiner Fuchs pass auf,
der goldene Mond lügt dich an.

Da sagt der Vollmond:
"Ich lieb' den Fuchs"

Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Der goldene Mond lügt dich an
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
wie der Mond dich belügen kann!

Sieh' in die Sterne, die Freunde warn von ihm,
sie sind in der Ferne, sie sind weg von ihm.

Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf.
Doch ich sage:
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf,
Pass auf, pass auf, pass auf, pass auf, pass auf.
Pass auf!

Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Der goldene Mond lügt dich an
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
Kleiner Fuchs pass auf, pass auf,
wie der Mond dich belügen kann!

Bleib' in dem Wald, denn am Himmel ist es so kalt,
Hör' nicht auf den Mond, der am Himmel thront.

Bleib' in dem Wald!
Hör' nicht auf den Mond!

Pass auf!
Pass auf!

Ich glaub' an dich Schnupperfuchs,
ich glaube an dich!
Ich glaub' an dich Schnupperfuchs,
ich glaube an dich!

Der goldene Mond,
der goldene Mond,
der goldene Mond
lügt dich an.

 

 

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Spieler
*


(Röchel röchel)
Micro ist an, alles klar!

Als ich jung war,
war ich schon verloren.
Mein Leben war das Spiel,
ich war dazu geboren.

Alles, was mir blieb,
war Kaffeesatz und ein paar Bohnen.

Frage mich doch nicht,
nach meinen Träumen.
Ich fand einmal das Glück,
es gab auch bess're Zeiten!

Alles, was mir blieb,
war Kaffeesatz und ein paar Bohnen.

Doch die Sterne verloschen,
mit ihnen das Glück.
Er verlor seine Hoffnung.
Sie kam nie mehr zurück!

Hier an diesem Tisch (hust)
verspielte ich einst mein Leben.
Komm setz Dich her mein Freund,
ich werd' uns Karten geben.

Alles, was dir bleibt,
ist Kaffeesatz und ein paar alte Bohnen
hähähähähä.

Doch die Sterne verloschen,
mit ihnen das Glück.
Er verlor seine Hoffnung.
Sie kam nie mehr zurück!

Als ich jung war, (hust hust)
war ich schon verloren!

Ich esse jetzt meine Bohnen!
Und den Kaffee,
den kann man nochmal aufbrühen!
Hahahahaha!
Ich gehe nicht unter,
auch wenn sich meine Welt
wie ein Kreisel verdreht!
Hahahaha, ich habe noch,
ich habe noch Bohnen!
Bohnen, Bohnen, Bohnen habe ich noch!
(Schnöpper, schnauf)

 

*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Jamaika 1720
*


Der Captain in den Rahen1 hängt,
die schwarze Flagge
2 wird geschwenkt.
Hey ho, hey ho,
An Gold und Freiheit jeder hängt.
Hey ho, hey ho,
an Freiheit jeder hängt!

 

Das Wasser ist brackig3, der Rum ist leer,
nach Hause kommt jetzt keiner mehr!
Hey ho, hey ho,
die Ratten schmecken auch nicht mehr!
Hey ho, hey ho,
der Smutje
4 kocht nie mehr!

 

In 7 Tagen um Kap Horn
wir fürchten kein Wetter und keinen Sturm.
Hey ho, hey ho,
so manchen wir dabei verlorn'.
Hey ho, hey ho,
Auf hoher See verlorn'

 

Die Liebste um den Galgen geht,
und sendet zum Himmel so manches Gebet.
Hey ho, hey ho,
doch dafür ist es längst zu spät!
Hey ho, hey ho,
allein nach Haus' sie geht.

 

Am Horizont ein Segel bläht,
jetzt entert auf
5, sonst ist's zu spät.
Hey ho, hey ho,
die Prise
6 geht!
Hey ho, hey ho,
die schwarze Flagge weht!

 

Klar Schiff, auf Luv 7, hart Steuerbord,
jetzt blasen wir ihnen die Segel fort!
Hey ho, hey ho,
mit dem Kettengeschoß
8!

Hey ho, hey ho,Hey ho, hey ho,

 

Matrosen entert das Achterdeck 9,
die Prise sinkt, das Schiff ist leck
10.
Hey ho, hey ho,
das Gold zu holen war der Zweck
Hey ho, hey ho,
jetzt ist die Beute weg!

 

Zehn Negerfrauen11 tanzen um
den Captain mit 'ner Flasche Rum.
Hey ho, hey ho,
der Captain war nicht dumm!
Hey ho, hey ho,
der Captain kam nicht um!

 

Der schwarze Jack, der lange Hans,
nun sieht man sie beim Totentanz
12.
Hey ho, hey ho,
es zählt allein des Goldes Glanz.
Hey ho, hey ho,
gehabt euch wohl, vergesst nicht ganz!

 

Zehn Taler geb ich dir, sieh' her.
Sing nocheinmal, ich bitt' dich sehr.
Hey ho, hey ho,
mein Sinn ist trüb, so weit das Meer.
Hey ho, hey ho,
und wieder ist die Flasche leer
13!
Hey ho, hey ho,
Hey ho, hey ho,

Hey ho, hey ho, hey ho, hey ho...

 

 

*

Glossar:

   1    Rahen: tragende Konstruktion, an denen die Segel befestigt sind.
   2    Flagge:
Fahne, hier speziell: die schwarze Piratenflagge (ein Totenkopf mit Knochen)
   3    brackig:
altes, abgestandenes Wasser (nicht trinkbar)
   4    Smutje:
Schiffskoch (der ist jetzt tot)
   5    entert auf:
Taue hochklettern ("In die Wanten
14, ihr faulen Säcke!")
   6    Prise:
ein erobertes Schiff, was zur Aufbesserung der Heuer
15 im Heimathafen verkauft wird
   7    Luv:
dem Wind zugewandte Seite
   8    Kettengeschoß:
ein Spezialprojektil aus zwei durch eine Kette verbundene Kanonenkugeln, die die
         Takelage und die Segel zefetzen
   9    Achterdeck:
der hintere Teil des Schiffs
  10   leck:
undicht
  11   Negerfrauen:
damals gebräuchlicher Begriff für andersfarbige, zumeist aus Afrika stammende
         Frauen
  12   Totentanz: B
ewußtseinsstimmung tendenziell stark suicid gefährteter Matrosen, die den Tod am
         Galgen erwarten.
  13   Flasche leer:
Das ist bei uns meistens so, wenn Arnulf mit "Immerleer" kommt!
  14   Wanten:
nautische Strickleiter
  15   Heuer:
unzureichende Bezahlung unzufriedener Seeleute


*
Text & Musik: Heiko Halfpaap &
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 

Hysterium
*


Hallo kleine Nachbarin
wie geht es dir denn so?
Hallo kleine Nachbarin
Du hast 'nen schönen Po!
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo ha
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo ha
Ich will, ich will, ich will,
ich will, ich will, ich will, ich will...

mit dir tanzen, mit dir tahahahahahahahahanzen,
mit dir tahahahahahahahahanzen,

Ich will, ich will, ich will, ich will...

Hallo kleine Nachbarin
heut' ist ein schöner Tag.
Hallo kleine Nachbarin
heut' fühl' ich mich so stark!
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo ha
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo huuuh
Du sollst, du sollst, du sollst,
du sollst, du sollst, du sollst, du sollst....


für mich kochen, ganz lecker kohochen
für mich kohohohohohohohohohochen
für mich kohohohohohohohohochen

 

Hallo kleine Nachbarin
Es geht mir heut' so gut.
Hallo kleine Nachbarin
heut' hab' ich endlich Mut!
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo ha
Hallo hallo hallo hallo hallo hallo uhuhuhuuu...
Ich will, ich will, ich will,
ich will, ich will, ich will, ich will...

will dich küssen, ganz lieb küssen,
ich will dich kühühühühühühühühühüssen,
will dich küssen!

Hallo, hallo ha!
Hallo, hallo ha!
Hallo, hallo ha!



*
Text & Musik: Heiko Halfpaap
Alexander Ditter
© 2003 Designerspiele®

 

 

Hold On And Play
*

Text & Musik: Heiko Halfpaap
Alexander Ditter
© Designerspiele®

 

 
 
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